Hakomi
(Körpertherapie, achtsamkeitsbasiert und erfahrungsorientiert)
Im Hakomi geht man davon aus, dass sich Körper und Psyche gegenseitig beeinflussen. Jeder Mensch entwickelt als Kind Strategien, mit denen er am besten in der Welt, in die er hineingeboren wird, leben bzw. überleben kann. Er bildet z. B. unbewusste Erinnerungen, Körperreaktionen, Überzeugungen (über sich oder seine Umwelt) aus. An diesen hält er unbewusst auch als Erwachsener fest. So werden seine Einstellung zum Leben und seine Handlungen maßgelblich davon beeinflusst.
In Achtsamkeit lernt man, seine inneren Vorgänge (Gefühle, spontane Gedanken, innere Bilder und Vorstellungen, Körperempfindungen, Erinnerungen) gleichzeitig zu erleben und wahrzunehmen. Nur so kann man die früher entwickelten Strategien und Handlungen wieder bewußt wahrnehmen, die sonst unbewusst und automatisch ablaufen.
Daher unterstützt der Therapeut den Klienten, sein inneres Erleben in Achtsamkeit zu beobachten und zu erforschen. Dazu bietet er auch passende Übungen (z. B. Körperübungen oder Glaubenssätze etc.) an, die der Patient in Achtsamkeit erlebt und ausprobiert.
Diese können dann auch Ausgangspunkt für das Entdecken und Ausprobieren von neuen und heilenden Erfahrungen sein.